Baugeschichte

über die Burg zum Schloss und zurück
Rekonstruktionszeichnung von C. Seiler
Rekonstruktionszeichnung von C. Seiler

An der Stelle des heutigen Schlosses stand anfangs nur ein Wachturm, in exponierter Lage auf dem Basaltkegel und sicher als Grenzposten gegen die Grafen von Nassau im Westen errichtet. Dieser wurde ausgebaut und durch einen Palas (Wohnbau) sowie einen weiteren Turm ergänzt. Die Burganlage hat zunächst wohl aus diesen drei Bauten bestanden, die von einer Ringmauer umgeben waren.

So ungefähr wie auf der kleinen Abb. könnte die ursprüngliche Kernburg mit Friedrichsturm (hinten links vom doppelgiebligen Palas verdeckt) und Altem Stock (rechts) ausgesehen haben.

Bis heute kann man den Friedrichsturm (Wachturm), den Palas (mit Rittersaal) sowie den ”Alten Stock” (alter Bergfried) sehen und damit die alte Kernburg aus dem 13. Jahrhundert in ihren Grundzügen erkennen.

Die Anlage wurde in den nachfolgenden Jahrhunderten fortwährend erweitert, ausgebaut und den jeweiligen Epochen angepasst, Näheres dazu können Sie » hier erfahren.

Mit der » letzten großen Umgestaltung schlug Fürst Georg dann Ende des 19. Jahrhunderts gleichsam den Bogen wieder zurück – zurück ganz zu den ersten Anfängen der Burg im Mittelalter.